Kindertageseinrichtung
Im Mittelpunkt unseres Familienzentrums steht unsere Kindertageseinrichtung mit 85 Kindern im Alter von 2–10 Jahren
Kurzkonzeption
Mit unserer Gastfreundschaft, mit der Neugier auf die vielen verschiedenen Menschen, die sich bei uns treffen und mit der fröhlichen Atmosphäre in unserem Haus möchten wir jeden Besucher sein Willkommen spüren lassen. Besonders Kindern gehört unser Haus und unser Einsatz, sie sind der Mittelpunkt unserer Arbeit. Wir sehen in ihnen „Gäste, die nach ihrem Weg fragen“, unsere Aufgabe ist, sie aufmerksam ein Stück dieses Weges zu begleiten. Jedes Kind kommt mit seinen einmaligen Voraussetzungen zu uns, es bringt seine Geschichte und seine Familie mit. Wir sind deshalb auch ausdrücklich ein Haus für die Familien, in dem Gemeinschaft erlebt werden kann und wo geschaut wird, welche Dienstleistungen „unseren“ Familien gut tun und wie wir sie anbieten können. Bei uns leben und wachsen 85 Kinder im Alter von 2 – 10 Jahren. Sie schenken sich im Alltag eine Fülle von Möglichkeiten, Gemeinsames und Anderes zu erfahren, eigene Identität auszubilden und sich gegenseitig zu bereichern. Durch unterschiedliche kulturelle und weltanschauliche Prägungen entsteht eine bunte Vielfalt. Behinderte Kinder bereichern ebenfalls unser Zusammenleben. Jedes Kind fühlt sich seiner Bezugsgruppe, die sich täglich zweimal trifft, zugehörig . Nach einer von seiner Bezugserzieherin und den Eltern begleiteten individuellen Eingewöhnungszeit startet es mit der gewonnenen Sicherheit seine Erkundungen in die soziale und anregende Kindergartenwelt. In der Gemeinschaft mit anderen Kindern erfährt es Zugehörigkeit und Anderssein, Freundschaft, Spaß, Streit und Vertragen, Trost und Verantwortung.
Unser großzügiges Raum- und Freiflächenangebot schafft gute Entfaltungsmöglichkeiten für Kinder. Verschiedene Spiel- und Erlebnisbereiche stehen zur Wahl: ein Bauland, ein Kinderatelier, ein Bewegungsraum, ein Spielhaus und ein Entdeckerland. Im Kindercafé kann gemütlich gefrühstückt werden, donnerstags bereiten wir immer mit den Kindern ein besonderes Frühstück in der Einrichtung vor. Ebenfalls können die Kinder an diesem Tag aus der Kinderbücherei Bücher ausleihen, auch anderssprachige Titel sind im Angebot. Eine klare Tagesstruktur , Ansprache in jedem Bereich und die interessierte Begleitung durch die Bezugserzieherin unterstützen die Kinder bei der Orientierung und Weiterentwicklung. Unser ansprechendes Außengelände mit Sandspielbereichen, Wasserspielbereich, einem kleinen Dorf und diversen Spielgeräten zum Klettern, Springen, Rutschen und Schaukeln und verschiedene Fahrzeuge lässt Kinderherzen höher schlagen. Die Nähe zur Innenstadt ermöglicht fußläufig die Erkundung interessanter Orte und das Dabeisein beim kulturellen Angebot.
Die Bildungsvereinbarung des Landes NRW legt verbindlich die Förderbereiche für Tageseinrichtungen für Kinder fest : Bewegung, Spielen , Gestalten, Medien, Sprache, Natur und kulturelle Umwelt. In unserer katholischen Einrichtung kommt der Bereich der religiösen Erziehung hinzu.. Diese Förderung geschieht in einem entwicklungsanregenden und lernfreudigen Rahmen, den wir zusammen mit den Eltern schaffen. Wichtiger Grundsatz bei uns ist, mit positivem Blick auf das einzelne Kind zu schauen und an seinen Stärken anzuknüpfen.
Jedes Kind erlebt in unserer Einrichtung Situationen, in denen es seinen Selbstwert und seine Selbstwirksamkeit spürt. Daraus schöpft es Kraft für die Bewältigung seiner Entwicklungsaufgaben. Es bekommt Raum zum spielerischen Probieren und Erfahren und Anwenden erworbener Kompetenzen, es erfährt Grenzen, wo Rechte anderer verletzt werden oder das Material Schaden nimmt. In der Begleitung seiner Entwicklung erfährt es Verstandenwerden , Bestätigung, Erweiterung und Unterstützung. Jedes Kind kann seinem persönlichen Lernrhythmus entsprechend aktiv werden und sich in der Anerkennung seiner Bedürfnisse wohl fühlen. So kann es offen sein für andere Menschen und verschiedene Lebensräume und mit Achtung und Verantwortungsbewusstsein in der Welt sein. Unsere Tageseinrichtung ist ein Ort der Begegnung, hier gibt es viele Möglichkeiten, sich im Miteinander zu erleben, sich einzubringen, mitzugestalten und auch sich abzugrenzen. Eigenes kann wachsen, eigene Spuren zeigen Individualität und Entwicklungsschritte. Wir legen so einen wichtigen Grundstein für eine starke Persönlichkeit, die ein gutes Gespür für sich und andere entwickeln, widerstandsfähig und mutig sein kann. Das Angebot, in Gebet, Erzählen, Fest und Alltagshandeln mit Gott groß zu werden, zeigt dem Kind einen Weg, sich zu orientieren und Sinn zu finden. Wir hören seine Fragen nach dem Warum und unterstützen seine „Suchbewegungen“. In der Begegnung mit anderen Religionen soll es Eigenes finden und das Andere achten.
Wichtig ist uns eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern. Sie kennen ihr Kind am besten und interessieren sich für seinen Weg. Über die gemeinsame Aufgabe, die körperliche, seelische und geistige Entwicklung des Kindes zu unterstützen, tauschen wir uns in regelmäßigen Entwicklungsgesprächen oder in praktischen Aktionen mit anderen Familien aus und streben nach Übereinstimmungen.
Ein regelmäßiger Austausch mit dem Träger und im Team, die Kooperation mit Schulen, Bildungsstätten, Beratungsstellen, Jugendamt, Frühförderstelle , anderen therapeutischen Einrichtungen und mit allen, die in unserem Stadtteil und darüber hinaus Kinder und Familien unterstützen und stärken wollen, ist grundlegend für eine wirksame Arbeit. Nur wenn wir voneinander wissen und klar haben, in welchem Rahmen wir handeln können, werden wir unsere Kräfte bündeln und damit effektiver für Kinder und Familien da sein können.
Die Sprachkompetenz spielt eine wesentliche Rolle für die Bildungschancen eines Kindes und die mitgestaltende Teilhabe an menschlicher Gemeinschaft. Deshalb legen wir besonderen Wert auf Sprachförderung im Alltag und durch zusätzliche Fördermaßnahmen . In einer laufenden Teamfortbildung zur bewussten Sprachförderung in der täglichen Arbeit qualifizieren wir uns besonders für diese Aufgabe. Um den Sprachstand und die Sprachumgebung eines Kindes einschätzen und gezielter fördern zu können, setzen wir die Beobachtungsbögen SISMIK und SELDAK ein. Wir verstehen Mehrsprachigkeit als Chance in einer näher zusammenrückenden Welt und unterstützen mit unseren „Sprechstunden“ Erwerb und Sicherung der deutschen Sprache. Seit Mai 2007 wissen wir, dass wir zur Weiterentwicklung unserer Tageseinrichtung zu einem weiteren Familienzentrum für Lüdenscheid ausgewählt sind. Der Begleitung und Stärkung von Familien als „Basislager“ in einer sich schnell wandelnden Gesellschaft sieht sich auch die Kirche besonders verpflichtet. Nach sorgfältiger Bedarfsermittlung gewannen wir Kooperationspartner und holten Bildungs-, Beratungs- und Unterstützungsangebote für Familien ins Haus. Unsere Arbeit ist interkulturell ausgerichtet, offen füreinander und bereit, voneinander zu lernen und an einer friedlichen Zukunft gemeinsam mitzubauen.
Öffnungszeiten 35 Stunden
Blockmodell mit Mittagsimbiss
07.00 – 14.00 Uhr
ohne Übermittagbetreuung
07.30 – 12.30 Uhr und 14.00 – 16.00 Uhr
Öffnungszeiten 45 Stunden
07.00 – 16.00 Uhr
Schließungszeiten
4 Wochen Sommerferien mit einwöchiger Notgruppe
zwischen Weihnachten und Neujahr
2 Konzeptionstage
Mitarbeiterinnen (mehrsprachig)
Sozialpädagogin
Heilpädagogin
Erzieherinnen mit unterschiedlichen Zusatzqualifikationen (Bewegung, interkulturelle Arbeit, Religionspädagogik)
Mitarbeiterin zur Sprachförderung
Hauswirtschaftkraft
zusätzliche Fachkraft für integrative Aufgaben
Reinigungskräfte und Hausmeister